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Dirk Schümer

Forfatter af Die schwarze Rose: Roman

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Dearest Pet: On Bestiality (1992) — Oversætter, nogle udgaver145 eksemplarer

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Das Buch spielt in Avignon zur Zeit des Papstes Johannes XXII. Es hängt sich nicht nur namentlich an „Der Name der Rose“ an, auch William von Baskerville spielt eine Rolle. Der junge Novize Wittekind begleitet seinen Meister (es handelt sich um Meister Eckhart von Hochheim) nach Avignon, der dort der Häresie und Ketzerei angeklagt ist und sich vor der Inquisition verantworten muss. In Avignon wird Wittekind hineingezogen in einen Kriminalfall.
Zunächst fand ich die Idee ärgerlich, einen Nachfolgeroman zu der Name der Rose schreiben zu wollen, der schon im Titel so nah an das Original anklingt. Zudem ist es auch eher anmaßend, alle historisch belegten Personen hier in einer rechten Räuberpistole auftauchen zu lassen. Der Einbau von „Occams Rasiermesser“ etwa ist schon sehr gewagt. Aber das Buch kann doch fesseln, wenn es natürlich auch kein Umberto Eco ist. Ein ausführlicheres Personenregister hätte ich sehr hilfreich gefunden. Denn viele der Personen und ihrer Ansichten waren ja real. Auch Wittekind in seiner absolut atheistischen Absicht war ein interessanter Charakter, dessen spät enthüllte Lebensgeschichte mich auch Neues lehrte. Ich wusste beispielsweise nicht, dass es auch Kreuzzüge gegen Litauen gab.
Insgesamt ist das Buch aber zu lang und hätte deutlich gestrafft und gekürzt werden können. Da läuft so viel nebeneinander und ich blieb nicht immer bei der Stange. Als im letzten Drittel eine Figur stirbt, an der ich als Leserin wirklich hing, konnte mich das trotzdem kaum berühren und ich stellte fest, wie sehr mich das Buch bereits ermüdet hatte. Also Fazit: Gutes Thema, anfangs spannende Erzählung, aber zu lang und im Umgang mit historischen Personen aus meiner Sicht zu phantasievoll.
Und über das Frauenbild könnte man auch nachdenken, wobei es ja nur zwei weibliche Figuren gab.
… (mere)
½
 
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Wassilissa | May 25, 2024 |

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